Traurige Gedanken, die glücklich machen


Traurige Gedanken, die glücklich machen

Meine Gedanken schweifen in die Ferne
traurig machen sie mich
die Erinnerungen, der glücklichen Zeit
Liegt es am Alter, dass ich viel zu oft denke
damals war’s, oder eher
dass der Gevatter sich freut?
Die Vergangenheit habe ich Gestern geschrieben
einige Tränen, die Tinte hat verschmiert
Mein Stundenglas hat schon den Herbst angezeigt
überdeutlich, wenn der Spiegel am Morgen Falten schlägt
und der Körper, unter der Last der vergangenen Tage stöhnt
Manchmal fröstelt es mich
auch der Herbst, sich dem Ende zuneigt
Ich würde lügen, wenn ich schreibe
ich habe die Zeit meiner starken Stundenblüten
nur in Zufriedenheit gelebt.

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Sylvia Kling
Gast

Ein wunderschönes, melancholisches Gedicht, lieber Ede – ganz nach meinem Geschmack.

Herzliche Samstag-Grüße,
Sylvia

Herr R.
Gast
Herr R.

Ach liebe Sylvia …
was freue ich mich immer, wenn ich von dir lese und ich ein Lob bekomme oder diese positiven Rückmeldungen erhalte.
Wobei ich über negative oder besser konstruktive Kritik aus deinen kompetenten Munde auch gerne entgegen nehme.
Einen schönen Samstag noch und vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar
Liebe Grüße aus Olbersdorf
Ede