Stinkender Abfall


Stinkender Abfall

Dunkel sind die Pfade
die ich beschreite in der Unendlichkeit meines Hirns
stinkend begegnet mir der Abfall der vergangenen Tage
saugend und schmatzend meiner Schritte Hall
ich höre sie auch rufen
die Stimmen meiner Bösartigkeit.

Erinnerung lässt mich straucheln
Augenblicke scheinen Unendlichkeit
ein Lachen so böse
in den Zwängen des eigenen Seins
niemals wollte ich gehen
diesen Weg der so steinig schmerzt

Selbst das Unterbewusstsein verschluckt sich am Dreck
Dreck in dem ich wühl
unendliche Wut meine Sicht begrenzt
der Hass greift nach mir
die Menschlichkeit sie verliert
stinkender Schlamm sie bedeckt.

Das Böse welches da lauerte in mir
mit all seiner Gier verschlingt es die Hoffnung
die da noch war in mir
einen Kampf vielleicht ich verlier
der stinkende Abfall vergangener Taten
versinkt in der Scheiße dieser Tage.

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Belana Hermine
Gast

Das zu erkennen ist doch ein wichtiger Schritt. Auch Wut und Hass wollen uns etwas sagen.

Herr R.
Gast
Herr R.

Guten Morgen Belana,
der Leser, also du, sollte das „Ich“ schreiben nicht damit verwechseln, dass es meine persönlichen Handlungen, Taten oder Einstellungen darstellt. Ich bin ein „typischer“ IchSchreiber. Ich finde es als Schreiberling einfacher und es wirkt immer etwas persönlicher.
Also Wut und Hass verspüre ich nicht unbedingt und schon gar nicht in dem genannten Zusammenhang des geschriebenen Gedichtes.
Aber du müsstest es ja auch kennen, da du ja auch selber Gedichte schreibst.
Einen schönen Samstag
Ede

Anne-Marit
Gast
Anne-Marit

Bei solchen Gedichten denke ich auch immer gleich, auch weia, dem Ede scheints ja gar nicht gut zu gehen. Das Medium Gedicht scheint mir sehr viel persönlicher, ich denke da immer, der Poet verarbeitet was.
Komm gut ins Wochenende, lieber Ede. Es grüßt dich herzlichst
Anne