Ich atme das Meer


Ich atme das Meer

Der Schrei der Möwe schreckt mich aus meinen Gedanken,
woran dachte ich grad, Wehmut liegt mir fern.

Nackte Füße hinterlassen Spuren im Sand, einsame Zeichen von mir.

Eine leichte Brise vom Meer, streichelt mein Gesicht,
Wellen kommen zaghaft an den Strand, umspülen kalt meinen Schritt.

Ein leichter Salzgeschmack, die Lippen berührt.

Der Wind trägt die Freiheit zu mir, der Duft vom Abenteuer, ich atme das Meer,
Fernweh packt mein Herz, Gedankenlos, ein wenig verwirrt.

Hier bin ich, hier möchte ich sein, der Schrei einer Möwe begleitet mich.

Könnte es doch immer so sein, Wehmut sticht mir ins Herz.
Ich atme das Meer, am Horizont, ein roter Schimmer den Tag begrüßt.

Hier bin ich, hier möchte ich sein.

Ich atme den Duft der Briese, sie kommt vom Meer,
meine Spuren im Sand, wo sind sie geblieben, Wellen streicheln den Strand.

Stille, unwirklich blass, die Morgenstimmen wecken mich.

Zwei Vögel, oder auch mehr, ihr Gesang meinen Schlaf geweckt.
Es ist noch früh, ich will zurück, ich atme noch immer das Meer.

Schade, es war nur ein Traum, der Vogelgesang erzählt es mir.

Hier bin ich, hier möchte ich nicht sein,
Heimweh zerreißt meine Seele, mein Herz so traurig,
salzige Tränen, ich schmecke das Meer.

Copyright © 2016 & Urheber gem. § 7 UrhG, Ede-Peter (Ede) – Alle Rechte vorbehalten

Folge mir auf   Folge mir auf

Werbung

Hinterlasse einen Kommentar

✎✎✎

  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Tanja
Gast

Sehr schön geschrieben! Am Meer wäre ich auch sehr gerne, leider gibt es in BaWü gerade keins. Oder zum Glück, wie man es jetzt sehen mag. 😉

Herr R.
Gast
Herr R.

Halihallo liebe Tanja,
das tut mir ja unendlich eid. Ich habe deinen Kommentar total übersehen.
Das Meer ist einfach unbeschreiblich … ich liebe es. Habe ja 12 Jahre auf der Insel Amrum gelebt (Nordsee, Nordfriesland) war total genial *seufz*

Vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar.
Liebe Grüße aus Olbersdorf/Sachsen (auch kein Meer 🙂 )
Ede

Alke-Gunda Karowski
Gast
Alke-Gunda Karowski

Hei Ede-Peter

Heute war ich am Meer,heute habe ich gelesen Dein Gedicht.Heute habe ich gelegen im Gras am Deich und habe Gedanken tanzen lassen.Heute habe ich auch geschrieben was mir alles zu Deinem Gedicht der Wind mir flüsterte.Nur geordnet ist Nichts Gestern ein Brandenburg ?Heute ein Sachsen? Im Wasser sah ich die Wirbel mich in die Tiefe ziehen. Bin ich eine Marionette oder Ich?.
Die Frage ist wer bist Du.wer bin ich,Die Wellen plätschern leise an die Planken,obwohl ich sitze auf meinem Stuhl,
Gegrüßt seiest Du
Alke

Herr R.
Gast
Herr R.

Hey Alke,
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Da scheinst du etwas durcheinander zu bringen. Ich lebe in Sachsen in dem kleinen Örtchen Olbersdorf.
Das Meer ist etwas sehr faszinierendes, ich liebe es.
Liebe Grüße
Ede

Auberge Keur Diame
Gast

Ja, das Meer! Für mich ist es fast wie ein Lebewesen. Ich lebe am Meer. Manchmal macht es mir Angst mit seiner Kraft, seiner Gewalt. Meist ist es einfach nur schön an zu schauen. Ich liebe es, am frühen Morgen den Strand entlang zu gehen und auf das Meer zu schauen. Nachts wiegen mich seine Wellen in den Schlaf. Manchmal wecken sie mich auch auf, weil sie so viel Krach machen. Dann habe ich das Gefühl, das Meer will nach mir greifen.
Schön hast Du Deinen Traum beschrieben! Vielen Dank!
Liebe Grüsse aus dem Süden
Mme Ruth

Herr R.
Gast
Herr R.

HaliHallo liebste Ruth,
tut mir leid, dass ich jetzt erst antworte, aber wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich gestern Abend nicht mehr die rechte Lust zum schreiben 🙂
Schön hast du es ausgedrückt. Ich liebe diese Gewalten des Meeres, zeigt es doch wie Klein wir doch sind und nur ein Spielball der Natur sind, eine Winzigkeit im großen Ganzen.
Das Meer vermittelt auch dieses Gefühl von Freiheit und der Unendlichkeit, das es wahrscheinlich schon immer vermittelt hat.
Vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar, ich wünsche dir ein ganz tollen Samstag
Herzliche Grüße

Anne-Marit
Gast
Anne-Marit

Ein wunderschönes Gedicht, lieber Ede. Meine Liebe zum Meer, speziell zur Nordsee (an der Ostsee habe ich ja einige Jahrzehnte gelebt), hat Theodor Storm mit dem „Schimmelreiter“ geweckt. Das habe ich das erste Mal in der Schule gelesen. So lange – bis 2001 – musste ich ausharren, bis sich mein Wunsch erfüllt hat.
Meinen ersten Gang zur Nordsee – durch Norddeich den Deich hinauf – werde ich mein Leben lang nicht vergessen.

Liebe Grüße von der Leseratte 🙂