HP Chromebook 14 G4


Kein echtes Testergebnis,
nur mein ganz persönlicher Eindruck Mein erstes Chromebook
Mein erster Laptop

Ich hab ihn!
Meinen ersten Laptop – mein erstes Chromebook.
Seit 2 Wochen!
Ein Geschenk, was ich mir selbst gemacht habe, so für die nächsten Jahre – Geburtstag, Weihnachten und Ostern zusammen.
Ich werde mit diesem Beitrag, meine ganz persönlichen Eindrücke und meine sehr, sehr subjektive Meinung schildern/kundtun (ohne näher auf das Betriebssystem als solches, einzugehen).

Zum vergrößern klicke auf das Bild – *)

Mein erster Eindruck des zugeklappten Chromebooks – Leicht, Hochwertig, Schick – obwohl ich das nicht wirklich beurteilen

kann, weil es ja mein erster „Laptop“ ist.
Auch wenn das verarbeitete Material eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium (?) ist, wirkt es nicht billig. Keine scharfen Kanten. Der „Deckel“ lässt sich etwas eindrücken, weil es ja Plastik ist (macht aber nicht den Eindruck, dass er dadurch Schaden nimmt). Der aufgeklappte Bildschirm „wackelt“ ein wenig (aber nicht beim schreiben), also hat nicht genug Stabilität in den Scharnieren. Da es ja kein Touch Screen ist, messe ich dem aber keine größere Bedeutung bei.

Beim aufklappen dauert es keine 5 Sekunden und das erste „Leben“ zeigte sich auf dem sogenannten entspiegelten Bildschirm

(was sich noch im Freien (Balkon) zeigen wird).
Die Erstinstallation war ein Kinderspiel (mal abgesehen davon, dass sich das Book und der Router erst nicht verstanden haben) und war sehr, sehr schnell erledigt.
Da das Chromebook mit Google eng verzahnt ist, muss ein Nutzername und eine eMail eingegeben werden. Sollten dann Updates vorliegen, werden diese in nullkommanichts installiert. Alles im allem habe ich so ungefähr 20 min. benötigt und ich konnte loslegen. Die meiste Zeit beim Einrichten, hatte ich für das W-LAN vertrödelt, da für die Anmeldung zwingend eine Internetverbindung benötigt wird. Ein absolutes Plus ist, dass ich keine „Anwendungen“, Dienste und Apps oder ähnliches, neu installieren musste, alles wird schnell synchronisiert – Google eben (wenn „man“ bereits ein Konto besitzt und den Chrome Browser als Standard benutzt hat).

Um einmal einen Vergleich zu nennen, eine kleine Anekdote von mir.

Fast auf den Tag genau 2 Jahre, war (oder bin) ich Besitzer einer Chromebox. Also daher auch relativ gut vertraut mit Chrome OS als Betriebssystem. Obwohl ein Chromebook vom Handling her doch etwas anders ist (aber nicht der Rede wert).
Ich wollte unbedingt, aus verschiedenen Gründen, einen Laptop haben und hatte mich zuerst für eine Windoof Maschine entschieden (weil ich ab und an 2, 3 Windows Programme nutze, die es so nicht gibt auf Chrome OS). Also hatte ich mir einen Medion 17 Zoll mit Windows, Dual Core (also 2 Kerne) mit einer Taktfrequenz von 1,4 GHz und 4 GB Arbeitsspeicher, bestellt. Ich hatte gedacht, für das was ich so im täglichen mache, wäre das völlig ausreichend. Da hatte ich völlig falsch gelegen. Denn das Windows 10, frisst vom Arbeitsspeicher eine ganze Menge weg und 1,4 GHz ist für Win 10 nicht ausreichend, um flüssig arbeiten zu können. Es sei denn, man hat noch viele andere Dinge nebenher zu erledigen, dann spielt es natürlich keine Rolle.
Allein die Erstinstallation hat runde 5 Stunden gedauert. Ein Update und noch eines … …
und bei der Arbeitsgeschwindigkeit … … puha.
(Aber ja doch, mein Internet Anschluss ist in Ordnung und eine 25tausender Leitung, die auch ankommt.)

Was soll ich da noch weiter drüber lamentieren. Hab alles zurückgesetzt und zurückgeschickt.

Damit wollte ich mich nicht weiter und länger rumärgern und habe dann nach einem günstigen aber leistungsstarken Ersatz gesucht. Es kam natürlich als Alternative nur noch ein Chromebook in Frage. Obwohl ich mich sehr schwer tat mit dieser Entscheidung, weil es keine Books mit 17 Zoll gibt.
Trotzdem oder besser, weil ich mich so sehr über den Windows Laptop geärgert hatte, jetzt erst recht. Da ich auf eine 2 jährige „Erfahrung“ zurückblicken kann und fleißig bei der Community „Chrome OS Deutschland“ (bei Google+) mitgelesen hatte, wusste ich so leidlich, worauf ich (mindestens) beim Kauf zu achten hatte.

Die erste Frage sollte immer sein – was will ich mit dem Gerät machen, wozu brauche ich es wirklich.

Da ich nie wirklich ein Problem damit hatte, alle möglichen Daten der „Wolke“ anzuvertrauen, war Google für mich genau das Richtige. Alles mehr oder weniger aus einer Hand – ich hatte damit bereits in der Vergangenheit, allerbeste Erfahrung gemacht. Da war ein Chromebook oder auch die Box, ein ergänzendes „Puzzleteilchen“, in diesem sich ergänzenden System.
Da die Box als solches, nicht ganz so flexibel ist und diese etwas ältere „Dame“ nicht unbedingt die schnellste ist (eigentlich aber ausreichend), und auch nicht unbedingt „Zukunftssicher“ ist, war auch diese Frage geklärt.
Das Chromebook sollte mindestens einen 15,6 Zoll Bildschirm haben (*seufz*), 4 GB Arbeitsspeicher und einen relativ schnellen Prozessor – und ganz wichtig – für den App-Store vorgesehen sein (dies jetzt auch noch zu erklären, würde wirklich zu weit führen. Die Chrome OS Gemeinde weiß aber, was ich meine).

Was es dann, nach einer gefühlten unendlichen Suche letztendlich geworden ist, kann man ja weiter oben lesen.

Ausschlaggebend für den Kauf waren letztendlich folgende Argumente des Chromebooks:
– Der günstige Preis! – es war ein sogenannter Tagesdeal. Nach Vergleich der Preise waren es so ungefähr (fast) 100 € günstiger, wie bei vergleichbaren Anbietern.
– „HP“ als Marke war mir sehr geläufig und ich hatte in der Vergangenheit, beste Erfahrungen mit diesem Hersteller gemacht.
– Das „14 G4“ war/ist Zukunftssicher, zumindest ca. 5 Jahre (wie ich gelesen habe), und für den App-Store vorgesehen.
– Soweit ich es recherchieren konnte, ist der Prozessor zwar kein super Top Modell, aber etwas besser wie das Mittelmaß – also völlig ausreichend für meine Ansprüche.
– Das Chromebook verfügt über etliche Anschlüsse (siehe die (nicht sonderlich gute) Grafik weiter oben), unter anderem über einen „HDMI“ Anschluss, der mich dann zum Kauf überredet hat.

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Da ich noch über einen zweiten guten Flachbildschirm (Monitor) verfüge, kam mir die Idee, das Chromebook eben damit zu betreiben. Denn mit 14 Zoll bin ich doch um einiges, unter meiner gewünschten Bildschirmgröße (wenn ich 17 Zoll zugrunde lege).
Nun bin ich also bei folgender Lösung – am Schreibtisch meinen (sehr) großen Bildschirm zu nutzen (32 Zoll) und auf meinem Balkon den 23 Zoll Monitor. Eine gute Entscheidung, wie sich inzwischen rausgestellt hat.
Warum? Da war ich doch sehr überrascht oder besser, damit hatte ich nicht gerechnet. Der externe Bildschirm (über den HDMI Anschluss verbunden) wurde vom Book problemlos erkannt und meine neue Errungenschaft schaltete sofort in einen sogenannten „Docking-Modus“. Selbst bei geschlossenen Deckel, konnte ich weiter „arbeiten“.

Klappe ich den Deckel auf, gibt das Chromebook mir zwei Möglichkeiten zur Auswahl den externen Bildschirm zu nutzen – entweder die Arbeitsfläche (das Desktop) zu erweitern oder den Arbeitsbereich zu spiegeln. Finde ich total genial, besonders den Docking-Modus beim geschlossenen Deckel. Ich bin begeistert.

Das Handling im Allgemeinen ist teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, das ist aber als sehr individuell einzustufen.

Zum einem ist es der relativ kleine Bildschirm, der mir aufgezeigt hat, dass ich unbedingt eine neue Brille brauche.
Weiterhin ist es die Tastatur, wobei ich das Schreiben als sehr angenehm empfinde. Die Tasten haben einen kurzen Anschlag, butterweich aber nicht unangenehm. Mir gefällt es.
Nur eines stört mich unglaublich – alle Buchstaben sind als „Kleinbuchstaben“ auf den Tasten dargestellt (was sicherlich auch nur eine gewisse Eingewöhnungszeit bedarf). Und ja, die Funktionstasten und die Tastenkombinationen sind halt anders aber, da heißt es einfach nur lernen – ist eben keine Windows Tastatur.Über das Touchpad kann ich weiter nichts schreiben – es ist eben da, aber ich nutze es nicht. Mir ist da eine Maus lieber. Was sich aber schnell ändern könnte, wenn ich denn mal eben schnell auf der Bank vorm Haus was schreiben will (bei Vogelgezwitscher) oder auch auf dem Balkon (?). Schaun wir mal – die Zeit wird es zeigen. (Getestet habe ich das Pad ganz kurz, weil es angeblich „klappern“ soll, was ich so nicht feststellen konnte).

Mein Fazit:

Alles in allem bin ich total zufrieden (und begeistert) mit meiner Entscheidung, mir genau dieses Chromebook zugelegt zu haben. Für das was ich mache oder wofür ich es brauche, ist es total genial. Vielleicht bin ich da auch etwas „voreingenommen“, weil ich ein absoluter „Fan“ von den Google Produkten bin, aber wenn „man“ mal für sich ganz objektiv, sein Verhalten und seine wirklichen Bedürfnisse am Computer hinterfragt, stellt man dann plötzlich fest, dass man überhaupt nicht (zum Bsp.) den vollen Funktionsumfang von Word nutzt. Also es reicht für das alltägliche Schreiben für den Blog, ohne weiteres Google Doc (und ich könnte da noch weitere Bsp. anführen, aber das betrifft ja nicht mein Fazit zum Chromebook).
Das HP Chromebook 14 ist eine tolle Maschine, mit der sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, alle anfallenden Arbeiten für meinen Blog erledigen lassen. Das ein oder andere Windows Programm vermisse ich schon (zum Bsp. für Tonaufnahmen über ein externes Mikrophon). Aber wenn ich dann demnächst auf den App-Store zugreifen kann, wird sich auch das wohl ändern.

Es ist leicht, wirkt relativ hochwertig (für diese Preisklasse), die Haptik und das Handling ist für meine Bedürfnisse, mehr als ausreichend. Und es ist rasend schnell – was auch dem Betriebssystem schuldet.
Was ebenfalls von mir als sehr positiv bewertet wird ist, dass es keinen Lüfter gibt der einen nervt (bei der Chromebox sprang dieser ständig an). Die Unterseite wir warm, aber nicht heiß – auch nach einem 2 Stunden Streaming stellte ich keine starke Hitzeentwicklung fest.
Das Preis – Leistungsverhältnis geht ebenfalls völlig in Ordnung.

Meiner Meinung nach, völlig ausreichend für eine(n) BloggerIn – mehr Computer braucht ein ganz normaler Schreiberling nicht (aber das sollte und kann ja jeder für sich selber entscheiden und klären, diese Feststellung war oder ist nicht als Wertung für irgendetwas (was auch immer) gemeint).

Zum Abschluss möchte ich eines klar stellen:
Ich habe mir dieses Chromebook selbst gekauft, also es wurde mir von keiner Firma / Hersteller zur Verfügung gestellt. Auch erhalte ich keine Vergütung für diesen Beitrag. Ich wollte (und habe) aus ganz persönlichen Motiven heraus, diesen Beitrag verfasst und hoffe natürlich, dass ich es so einigermaßen hinbekommen habe. Bin eben kein Tester und Schreiberling, der Testberichte / Rezensionen schreiben kann.
Einen freundschaftlichen Gruß

Copyright © 2017 & Urheber gem. § 7 UrhG, Ede-Peter (Ede) – Alle Rechte vorbehalten

*) Das Logo und die Artikel Bezeichnung unterliegen dem © Copyright by HP Development Company, L.P.  

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Tanjas Bunte Welt
Gast

Hallo Ede
Gutes „Werkzeug“ ist wichtig, wobei ich nicht mehr unter 17 Zoll gehe. Ist gerade bei der Fotobearbeitung ein Traum
Liebe Grüße