Gegenwart die Zukunft berührt


Gegenwart die Zukunft berührt

Der Horizont, dunkle Wolken verfolgen mich, lassen mich nicht stehen bleiben.

Nackte Füße, wund, der Schmerz peinigt mich, Erinnerung den Geist des Denkens trübt.

Nackte Gedanken, die Seele wie ein Blatt, das vom Baum hernieder fällt.

Dunkler Horizont, Zukunft die Gegenwart berührt, so nah und doch auch fremd.

Wohin soll ich gehen, der Abgrund so nah, fallen werde ich. Der Schmerz im Herzen, er ist wieder da.

So viel wollte ich noch tun, so viel wollte ich dir noch erzählen, Erlebnisse die mich begleiten, immer da.

Niemals die Worte meine Lippen berührt, geblieben sind sie im Herzen,
nicht ausgesprochen in der Gegenwart.

Zukunft ohne Ziel, ein Abgrund in die Tiefe, meine Seele fällt.

Ich würde so gern mit dir die Vergangenheit berühren, damit meine Zukunft nicht den Abgrund berührt.

Noch nicht, es ist noch zu früh, dunkle Wolken wollen mich streifen.

Grün die Wiese, mit Dornen durchzogen, der Weg kennt keine Gnade,
spitze Steine die Füße durchbohren.

Mein Schritt wird schneller, ich kann nichts tun, keine Zeit mehr,
schwarze Wolken mich beinahe berühren.

Vergangenheit darf die Gegenwart nicht erfassen, der SeelenSchmerz ohne Zukunft wäre.

Wie viel Zeit verbleibt noch, will das Ende, das so schmerzt, im Herzen begraben,
ohne SeelenSchmerz.

Zukunft, lass mich dich berühren, einige Seiten meines Buches sind noch leer.

Die Hose in Fetzen, die Dornen reißen, meine Feder darf ich nicht verlieren.

Zukunft, eile nicht so schnell, schreiben muss ich noch, im Buch des Lebens,
ich darf mich nicht verlieren.

Rasten muss ich, lass mich eine Weile ruhen, Gegenwart ohne Vergangenheit,
niemand will es wirklich lesen, geschweige denn hören.

Bunte Farben, links und rechts, den Weg ertasten, frischen Duft der laue Wind herüber trägt.

Hoffnung am Wegesrand erblüht, Träume verblassen, Vergangenheit bleibt stehen.

Wunden lecken, der Schmerz sich durch die Gegenwart verliert, Zukunft mein Herz berührt.

Darf ich dir erzählen, meine Geschichte ist lang, hör einfach zu, damit Vergangenes endlich kann ruhen.

Meine Feder schreibt dann hoffentlich, auf den leeren Seiten, ohne Bitterkeit und Hass,
einige Zeilen der Zukunft mit dir.Du da, der da in mir, lass uns noch eine Weile hier sitzen, am Wegesrand,
der in bunten Farben, leuchtend in der Gegenwart.
Ich möchte Frieden, nicht nur in mir, hör mir zu, damit ich finden kann, was mich berührt.Müde bin ich, ausgelaugt, die Vergangenheit hat den Wurzeln der Gegenwart, viel Kraft geraubt.Du da, der da in mir, höre mir einfach zu.

Lass mich reden über die Vergangenheit, damit ich mit der Feder schreiben kann, die letzten Seiten,das letzte Kapitel meines Seins.

Ich will den Frieden in mir finden, damit ein Lächeln uns beide berührt,
damit ich die letzten Schritte in Ruhe,ohne Hass und Neid, gehen kann.Du da, der da in mir, hör mir einfach zu,
damit meine Gegenwart,
die Zukunft kann berühren.

Copyright © 2016 & Urheber gem. § 7 UrhG, Ede-Peter (Ede) – Alle Rechte vorbehalten Korrektur & Wortberatung ~ Sylvia Kling, Autorin

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