Es war einmal: An die Geliebte

Diese Zeilen sind entstanden für das Projekt „Gegen Das Vergessen“ von Sylvia Kling


Es war einmal: An die Geliebte * – Gegen Das Vergessen –

Geliebt
habe ich sie,
lange ist es her,
das Herz wird schwer –
denke ich an Erika

Heimlich war sie,
die Liebe zu ihr
Ende der dreißiger Jahre,
gequälte Zeit,
ihre Liebe zu mir

Einen Stern
musste sie tragen,
liebte mich,
den Arier so sehr
in all diesen lastigen
Tagen

Oft spielten wir
verstecken,
wenn der StiefelSchritt
polterte auf Dielenboden,
unheilvoll das Drohen
der braunen Recken

Angst hatten wir so sehr,
eine Hochzeit vor Gottes Altar,
der unser Zeuge
der ewigen Liebe war,
das (Zeiten)schwere LiebesPaar

Ein letzter TränenBlick,
sich die Türe
des Viehwaggons schloss,
wir sehen uns wieder,
Gott uns doch seinen Segen gab,
jede unsrer Tränen büßend floss

Lang meine Suche war
in den Jahren,
Trümmer und Aufbau,
Zeit so endlos
in der Asche der Erinnerung,
dem TrauerBewahren

Die Liebe ist geblieben,
der TränenBlick
und gesenkte Lider,
irgendwann, liebste Erika,
sehen wir uns wieder

Warum hat das Leben
eine Ewigkeit mich gequält,
mein LebensHauch
endlich mir entweicht,
jede Stunde doppelt zählt

Wir sehen uns wieder
in der Unendlichkeit,
unsere Liebe ist
ewig da,
nichts uns wirklich
trennen kann –

Meine liebste Erika.

* Mit der in die Tiefe gehenden Unterstützung, dem WorteReichtum und auch dem kritischen Blick für das Wesentliche, ist diese neue Version meines Gedichtes „Es war einmal: Liebe“ , entstanden. Ich bedanke ich mich an dieser Stelle bei einer wirklich tollen, sehr sympathischen und bescheidenen Autorin (auch für das eigene Wirken und Schaffen) – Vielen Dank Sylvia Kling (Autorin) 

Copyright © 2016 & Urheber gem. § 7 UrhG, Ede-Peter (Ede) – Alle Rechte vorbehalten

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